Fahrrad Sternfahrt 2015

Fahrrad Sternfahrt 2015

Eigentlich bin ich so gar kein Fan von offiziellen Fahrrad Massen Tour Events. Trotzdem sattelten David und ich unsere zweirädrigen Ladies zur diesjährigen Fahrrad Sternfahrt. Unser Ziel: Hamburgs höchster Brückenspot: Die Köhlbrandbrücke. Nur einmal im Jahr für Fahradfahrer geöffnet. An diesem Tag. Knapp vier Wochen ist das mittlerweile her.

Die Fahrrad Sternfahrt versteht sich als Kampagnen Happening für umweltfreundliche Verkehrsmitteldinge, ist allerdings durch die schiere Teilnahme von circa 30.000 Radmenschen so massiv, dass Dinge und eigene Erwartungen immer wieder mit Nervkram kollidieren. Die vielen Start- und Einstiegspunkte sind zwar schön für alle Menschen und Kinder nachträglich / vorübergehend zur Tour hinzuzustoßen oder vereinzelte Teilstücke zu bestreiten, die dadurch allerdings generierten Wartezeiten, bis sich das Peloton sammelt und gemeinsam weiterfahren kann, super nervig. Ich habe da womöglich aber auch einen anderen Anspruch. An Radtourkram – generell.

Als wir über die Köhlbrandbrücke fuhren 🎢

Ein von Fylyp Fiasco (@fylyp) gepostetes Foto am

Köhlbrandbrücke

Worum es  ja eigentlich ging. Da wollten wir hoch, dort stehen, die Aussicht genießen. Und ja, entspannt und kaum Steigung, so ging es dort hoch. Vorbei an etlichen Butter- und Pausenbrotvertilgenden Menschen vorbei (Motiviertes Polizeivolk sichtlich bemüht Pausenmenschenmeute über die Brücke zu treiben, nur um irgendwie einen Verkehrsfluß aufrechtzuerhalten). Leider hinderte dieser Umstand uns, das Außenrum, mit Ruhe die sensationelle Aussicht zu genießen und mit entspannt ein paar Aufnahmen zu knipsen.

Trotzdem: Auch wenn es sich bei allen folgenden Motiven um Drive By Schnappschüsse handelt, ist überraschend Ansprechendes bei rum gekommen. Wie schon erwähnt, war Anhalten im eigentlich Sinne leider nicht kaum möglich, weil Verkehrsfluss aufrecht erhalten werden musste feat. motiviertes Fahrrad Polizei Personal.

Nach gefühlt 3km langer Abfahrt, einer Menge Schwung und dem darauffolgenden Warte-Peloton-Sammelritual verließ uns nach 15min die Motivation, so dass wir uns vom Hauptfeld lösten, um unsere eigene Abschlussveranstaltung zu fahren. Was bleibt? – Das angenehme Gefühl in einer Traube von circa 10.000 Menschen Fahrrad zu fahren, die selbe Leidenschaft zu teilen. Großartige Eindrücke mit einer atemberaubenden Aussicht auf der Köhlbrandbrücke. Etwas Sonnenbrand. All das reicht wohl nicht aus, um uns nächstes Jahr von der selben Tour erneut abzuhalten. Dann vielleicht auch mit Abschlusskundgebung am Jungernstieg und mehr Zeit auf der Brücke.

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